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VORWORT
LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE!
„Die Liebe hört niemals auf“, so ein Zitat von Papst Johannes Paul II.
Diese Liebe zeigt sich in unserem Verein immer wieder durch den Zusammenhalt, die Treue und die Übernahme von Verantwortung für unsere hospizliche Arbeit.
In einer Zeit, in der sich vieles schnell verändert, sind es oft die kleinen, beständigen Gesten, die eine große Wirkung entfalten. Ihr Zusammenhalt macht unsere Gemeinschaft stark. Er bedeutet, dass wir füreinander da sind – einander hören, unterstützen und gemeinsam Lösungen finden.
Treue ist dabei mehr als nur Verlässlichkeit. Sie ist ein Versprechen: Wir bleiben dran, auch wenn es mal schwierig wird. Ihr Engagement gibt uns Rückenwind, neue Ideen mutig zu verfolgen und Projekte mit Geduld und Konsequenz umzusetzen. Dafür sagen wir von Herzen: Danke für Ihre Treue, Ihr Vertrauen und Ihre Bereitschaft, Dinge anzupacken.
Ein besonderer Dank gilt auch den Spenderinnen und Spendern unseres Hospizes, den Menschen, die uns in ihren Vermächtnissen bedenken und den Firmen, die sich mit ihren Mitarbeitern an unsere Seite stellen und unsere Hilfe für Menschen in kritischen Lebenssituationen möglich machen. Ihre Zuwendungen ermöglichen eine menschenwürdige Begleitung in schweren Zeiten, sie sichern Wärme, Würde und individuelle Assistenz dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Jede Spende ist eine stille Brücke zwischen Mitgefühl und Praxis.
Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der Solidarität nicht nur ein Wort bleibt, sondern gelebte Realität ist. Vielen Dank für Ihre Unterstützung – für den Zusammenhalt, die Treue und Ihre großzügige Hilfe.
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Mit herzlichen Grüßen Ihr
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Thomas Hunsteger-Petermann
Vorsitzender |
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NEUES ANGEBOT
MOBILE ETHIKBERATUNG in Hamm (MEB)
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Wenn Entscheidungen Klarheit brauchen, sind wir für Sie da – verantwortungsvoll handeln mit Mut, Verständnis und Unterstützung.
Schwierige medizinische Entscheidungen gehören für viele Angehörige, Pflegekräfte und Hausärzte längst zum Alltag. Doch gerade dann, wenn es um Leben, Sterben und den Patientenwillen geht, stoßen viele Beteiligte an ihre Grenzen.
Genau hier setzt die mobile Ethikberatung Hamm (MEB) an, die seit April 2025 offiziell im Einsatz ist.
18 Fachkräfte aus Medizin, Pflege, Sozialarbeit und Seelsorge haben sich unter der Leitung von Prof. Fred Salomon zu zertifizierten Ethikberater*innen im Gesundheitswesen ausbilden lassen. Ihr Ziel: Menschen in Hamm und Umgebung bei ethisch belastenden Entscheidungssituationen zur Seite zu stehen. Ob es um den Umgang mit einer Patientenverfügung geht, um die Frage, ob eine Behandlung weitergeführt wird oder nicht oder um unterschiedliche Vorstellungen innerhalb der Familie – die mobile Ethikberatung hilft dabei, Orientierung zu finden.
Beispiel: Eine schwerkranke Frau liegt im Sterben. Der Ehemann möchte keine künstliche Ernährung mehr, die Tochter hingegen verlangt, dass alles Menschenmögliche noch für ihre Mutter getan wird. Das ist auch für die behandelnden Hausärzte eine herausfordernde Lage. In solchen Situationen kann das mobile Team der MEB vermitteln und mit allen Beteiligten eine ethisch fundierte Handlungsempfehlung erarbeiten.
Die mobile Ethikberatung richtet sich an alle: medizinisches Personal, Pflegekräfte, Angehörige oder Betroffene selbst. Nach einem telefonischen Vorgespräch wird abgeklärt, ob und in welcher Form eine Beratung sinnvoll ist. Diese erfolgt dann durch zwei bis drei Fachleute, vertraulich, vor Ort und kostenfrei.
Die Ethikberatung soll den Verantwortlichen Orientierung und Empfehlungen geben, um sie in der Entscheidungsfindung zu unterstützen und die Übernahme der Verantwortung zu erleichtern.
Kontakt:
E-Mail: mobile-ethikberatung@hospiz-hamm.de Website: mobile-ethikberatung-hamm.de Ansprechpartnerin: Ina Kasten-Kisling
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| Die Mitglieder der mobilen Ethikberatung in Hamm |
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AMBULANTER HOSPIZDIENST HAMM
Waffelbackaktion
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Ein Duft von Wärme und Begegnung – Waffelbackaktion des Ambulanten Hospizdienstes Hamm.
Ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende des Ambulanten Hospizdienstes Hamm bringen mit einer regelmäßigen Waffelbackaktion den Duft von Geborgenheit in die Krankenhäuser.
Im vergangenen Jahr haben wir nach entsprechenden Vorbereitungen und Gesprächen in der St. Barbara Klinik auf der Palliativstation mit unserer Waffelbackaktion begonnen.
Die durchweg positiven Erfahrungen und Rückmeldungen haben uns ermutigt, das Projekt seit Mai 2025 auch auf die Onkologie der Johanniter Kliniken Standort Werler Straße auszuweiten.
Den Waffelteig stellen freundlicherweise die jeweiligen Häuser zur Verfügung.
Etwa alle 3 Wochen kommt ein kleines Team unseres Ambulanten Hospizdienstes mit Waffeleisen, Zubehör und viel guter Laune auf die entsprechenden Stationen in den Krankenhäusern, um dort fleißig Waffeln zu backen. In beiden Kliniken werden wir jedes Mal freudig erwartet und herzlich empfangen!!
Der Duft frisch gebackener Waffeln zieht durch die Flure, lädt zum Verweilen ein und schenkt kleine Momente des Wohlbefindens. So entsteht gleichzeitig, ganz nebenbei ein Raum für Begegnungen zwischen Mitarbeitenden, Patienten und Patientinnen sowie Besucherinnen und Besuchern – ein Stück gelebter Menschlichkeit – duftend, warm und verbindend. Genau das ist unser Anliegen!
Aus diesem Grund bereitet das Waffelbacken in den Krankenhäusern allen, die an diesem Projekt beteiligt sind, so eine große Freude!
Ein herzliches Dankeschön an unser ehrenamtlich tätiges Waffelbackteam – euer Engagement und eure freudige Einsatzbereitschaft haben dieses wunderbare Projekt erst möglich gemacht!
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SO GEHT LEBEN IM HOSPIZ
Märchenabend im Hospiz
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Es duftete nach frischem Kaffee, und ein roter Apfel funkelte wie einst bei Schneewittchen …
So begann unser märchenhafter Nachmittag im Hospiz. Bei Schneewittchen-Torte und Prinzenrolle stimmten wir uns ein – umgeben von zauberhafter Tischdeko: Rot glänzende Äpfel, goldenes Stroh, Rosen und Ranken, funkelnde Taler, winzige Erbsen und kleine Frösche erinnerten an bekannte Geschichten. Fünf Märchenerzählerinnen vom Erzählkreis Hamm öffneten anschließend die Tore in ferne Welten. Geschichten aus aller Welt ließen Herzen schwelgen, Augen leuchten und die Zeit verfliegen. Ein Gast brachte es auf den Punkt: „Zuerst war ich skeptisch – doch nun weiß ich: Märchen für Erwachsene sind spannend, lebendig und voller Zauber! Ein Nachmittag, wie aus einem Märchenbuch“ – und in den Herzen bleibt er noch lange lebendig.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Veranstaltung beim Erzählkreis Hamm!
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ERSTER FSJLER IM HOSPIZ HAMM
Tschüss und danke
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Hallo, ich bin Atem, 20 Jahre alt. Nach der Schule habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Hospiz absolviert. Ich war der erste FSJler hier und diese Zeit war etwas ganz Besonderes.
Warum ein FSJ – und warum im Hospiz? Ich wollte nach der Schule etwas Sinnvolles tun. Ein Hospiz mag zunächst traurig wirken, doch der Gedanke, Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten zu dürfen und etwas Wertvolles beizutragen, hat mich bewegt.
Meine Aufgaben: Im Hospiz habe ich das Pflegepersonal unterstützt und Zeit mit den Gästen verbracht. Oft ging es darum, einfach da zu sein – Gespräche führen, gemeinsam aktiv sein oder still an ihrer Seite stehen. Diese kleinen Momente hatten eine enorme Bedeutung.
Meine persönlichen Erfahrungen: Natürlich gab es Herausforderungen, aber ich habe unglaublich viel über das Leben, Menschlichkeit und Nähe gelernt.
Was ich mitgenommen habe: Das FSJ war eine der wertvollsten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und Menschen wirklich zuzuhören.
Ermutigung an andere: Wenn du nach der Schule etwas Sinnvolles suchst, probiere ein FSJ – vielleicht sogar im Hospiz. Es ist eine Erfahrung, die dein Leben nachhaltig prägen wird.
Abschluss: Ich bin dankbar für die Zeit hier im Hospiz – und dafür, dass ich der Erste war, der diesen Weg gehen durfte.
DANKE!
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| Atem, erster FSJler im Hospiz Hamm |
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Termine
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Was
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Adventsfenster
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Wann
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Dienstag 16.12.2025 ab 17:00 Uhr
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Wo
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Christliches Hospiz Hamm
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Was
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Adventmarkt
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Wann
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Samstag und Sonntag, 05.12.2025 und 06.12.2025 ab 11.00 Uhr
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Wo
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Brokhof Heessen
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Was
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Hausführungen
Anmeldung unbedingt erforderlich unter 02381-5447325
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Wann
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14.01.2026 - 11.02.2026 - 11.03.2026 - 08.04.2026 - 13.05.2026 - 10.06.2026 - 08.07.2026 - 12.08.2026 - 09.09.2026 - 14.10.2026 - 11.11.2026 - 09.12.2026
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Wo
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Christliches Hospiz Hamm
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Angebote für trauernde Menschen
Trauercafé im Fachwerkhaus am „Roten Läppchen“, Dolberger Straße 53, 59073 Hamm 07.01.26, 15.01.26, 04.02.26, 19.02.26, 04.03.26, 19.03.26, 01.04.26, 16.04.26, 06.05.26, 21.05.26, 03.06.26, 18.06.26, 01.07.26, 16.07.26, 05.08.26, 20.08.26, 02.09.26, 17.09.26, 07.10.26, 15.10.26, 04.11.26, 19.11.26, 02.12.26, 17.12.26 Anmeldung unbedingt erforderlich unter 0157-2870446
Weitere Angebote: Weinabend, Trauerspaziergang, verwaiste Eltern, Hopikids, Yoga für Trauernde, Einzeltrauergespräche
Weitere Informationen zu den Angeboten erhalten Sie unter www.hospiz-hamm.de oder telefonisch unter 02381-304400
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